Rasen sähen – so bereiten Sie den Boden vor!

Rasen sähen
Boden auflockern und Bodenzustand verbessern
- So ist schon beim Lockern des Bodens ein spatentiefes Umgraben zu empfehlen, während oberflächliches Rechen nicht für die nötige Durchlüftung sorgt und das Einbringen von Dünger und Kalk behindert.
- Denn genau das ist die zweite Aufgabe: Der Bodenzustand muss bestimmt und optimiert werden. Die dazu nötigen Tester gibt es im Baumarkt. Vereinfacht kann man den pH-Wert auch mit Indikatorpapier aus der Apotheke testen. Ist der Wert niedriger als 6,0, sollte entsprechend aufgekalkt werden. Es gibt auch Aufbesserer für sandige und tonhaltige Böden.
Boden ebnen und Aussaat vorbereiten
- Der aufgelockerte und verbesserte Boden muss nun geglättet und geebnet werden, damit die Rasenfläche später annähernd plan ist. Dazu wird am besten ein Rechen verwendet. Anschließend sollte die Fläche ein oder zwei Tage ruhen.
- Die Aussaat wird mit einem Anwuchsdünger vorbereitet: Diesen gilt es, nach dem Ausstreuen vorsichtig einzuharken. Die aufgelockerte Oberfläche ist dann perfekt auf den Rasensamen vorbereitet.
Aussaat und Nachbereitung
- Das Rasen sähen kann von Hand vorgenommen werden. So wird das Saatgut optimal und gleichmäßig verteilt. Durch die Fußabdrücke wird der Samen gleich angedrückt und am Boden verfestigt.
- Es kann jedoch nicht schaden, danach noch einmal mit einer Rasenwalze über die Fläche zu rollen. Zuletzt wird die Rasensaat einmal gut gewässert. Sie sollte in den nächsten Wochen stets etwas feucht bleiben, ohne, dass sich Pfützen bilden.